Die Reise mit dem Gleitschirm um die Welt
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Tag 80, 26.04.2001, sonnig mit Gewittern, 20 Grad
Heute mussten wir uns bereits wieder von Franz verabschieden, denn um 17 Uhr ging unser Bus nach Lima.

Tag 81, 27.04.2001, sonnig, 20 Grad
Nach einer sehr holprigen Nachtfahrt ueber eine kurvenreiche Strasse gings am Morgen langsam runter vom Altiplano. Das heisst 4000 Meter abbauen. Kurz vor der Kueste passierten wir die Stadt Nasca, wo es sehr bekannte Inca-Malerein zu besichtigen gibt. Danach gings weiter die Kueste entlang nach Norden, bevor wir gegen 15 Uhr Lima erreichten. Wir waren auch sehr froh darueber, da letzte Nacht das WC im Bus uebergelaufen ist und alles quer durch den Bus lief. Es stank erbaermlich! Sogar die Rucksaecke waren nass, da wir diese aus Sicherheitsgruenden immer zwischen den Beinen am Boden abstellen. So mussten wir den Rest des Tages mit Waschen verbringen.

Tag 82, 28.04.2001, sonnig, 20 Grad
Den heutigen Tag nutzten wir voll mit Fliegen. Gegen 10 Uhr machten wir uns auf zur Kueste, wo geflogen wird. (Nur 100 Meter von unserem Hostal entfernt)Da der Wind zu Beginn zu schwach war, spielten wir ein paar Stunden mit dem Schirm am Boden. Als er endlich etwas staerker wurde, konnten wir endlich wieder fliegen. Stefan flog knapp an die Hochhaeuser heran und konnte so den Leuten beim Essen, Fernsehen u.s.w. zusehen. Am Abend besichtigten wir ein wenig das Stadtzentrum.

Tag 83, 29.04.2001, sonnig, 24 Grad
Am Vormittag wurden wir von einheimischen Piloten zum Startplatz nach Pachacamac mitgenommen. Das zweite Fluggebiet der Stadt Lima. War nichts besonderes - ein Huegel mit ca. 700 Meter, an dem der Wind ansteht. Wir wollten es den Piloten nicht sagen, aber es war wirklich nicht umwerfend. Gegen 4 Uhr gings wieder zurueck nach Lima, wo wir uns gleich ins Internet Cafe warfen. Morgen kaufen wir ein Ticket nach Huaraz, um wieder in die Berge zu kommen...

Tag 84, 30.04.2001, Nebel und Sonne, 19 Grad
Vormittags fuhren wir in die wohl abgefuckteste Gegend von Central Lima, um uns die Bustickets fuer die Weiterreise nach Huaraz zu besorgen. Am Nachmittag spielten wir noch ein wenig mit unseren Schirmen am Startplatz in Miraflores. Zum Soaren war leider zu wenig Wind und auf einen Absaufer konnten wir gut verzichten! Um 21.00 Uhr gings dann mit dem Bus los nach Huaraz. Zu unserem Erstaunen wurde zum ersten Mal unser Gepaeck gewogen und nachdem offiziell nur 20 kg pro Person erlaubt sind, mussten wir fuer unsere 80 kg ganz schoen blechen!

Tag 85, 01.05.2001, Sonne, 22 Grad
Da wir uns in Lima eine Erkaeltung eingefangen hatten, blieben wir heute die meiste Zeit im Bett, um uns etwas auszukurieren. Sonst gibt es von heute nichts Besonderes zu berichten!

Tag 86, 02.05.2001, Sonne, 26 Grad
Nach Spiegelei mit Pommes zum Fruehstueck - IGITT!!!! Aber der Hunger treibts rein! - erkundigten wir ein wenig die naehere Umgebung der Stadt. Zum Fliegen waere es heute sicher gut gewesen, aber nachdem wir uns immer noch nicht so gut fuehlen, liessen wir es beim Spazierengehen. Morgen werden wir es doch mal versuchen.....

Tag 87, 3.5.2001, sonnig & bewoelkt, 23 Grad
Da Stefan über Nacht starke Rückenschmerzen bekam, beschlossen wir, heute doch nicht zu fliegen. Wir machten eine kleine Wanderung in die umliegenden Berge und genossen die Aussicht auf die Stadt. In der Umgebung der Stadt sind die Leute wesentlich netter als im Zentrum. Alle fragten uns, wohin wir gehen, woher wir sind, wielange wir bleiben usw. Bei diesen Bergbauern (leben auf ueber 4000 Meter) kommen wohl nicht allzu oft Touris vorbei.

Tag 88, 4.5.2001, sonnig, windig, 23 Grad - 15 Grad
Nachdem Stefans Rückenschmerzen nicht besser wurden (wir hoffen, es ist kein Bandscheibenvorfall !!!) beschränkten wir uns heute nochmals aufs Wandern. Wir besichtigten zwei Bergseen (3.800 m und ein paar zerquetschte) im Tal zwischen dem höchsten Berg Perus (Huascaran 6768 m) und dem Huandoy (6395 m). War auch ganz nett. Am Abend gingen wir noch kurz zum Friseur. Könnt ihr euch das vorstellen. Jeweils 30 Minuten geschnitten, (wirklich erste Qualität!) zum Preis von DM 2,-- !!! So billig wirds so schnell nicht wieder! Nur mit dem Augenmaß hats ein wenig gehapert. Statt 1,5 cm schnitt sie fast 5 cm weg.

Tag 89, 5.5.2001, sonnig, 25 Grad
Stefans Rücken hat sich wieder einigermaßen beruhigt und so gingen wir heute zum Fliegen. Gestartet wurde am Cerro (Berg) "Pan de Azucar". Das war zwar der falsche Startberg, aber was solls. Wir wussten nicht genau wohin und der Taxifahrer hatte wie üblich null Ahnung!! So suchten wir uns eine halbe Stunde lang einen geeigneten Startplatz bis wir um 11 Uhr endlich in die Luft gingen. Eine Stunde lang ließen wir uns von der doch recht ruppigen Thermik durchschütteln. Dabei machten wir ein paar Fotos, denn man fliegt nicht jeden Tag vor lauter 6000-ern. Die Kulisse war atemberaubend. Heute Nacht gehts weiter nach Tujillo, an die Küste. Von dort wollen wir weiter nach Ecuador. Mal sehen, ob alles so funktioniert...

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Bilder zu diesen Reiseberichten:
Bolivien: Vulkan am Altiplano in Bolivien Peru: Lima / Peru, Startplatz am Strand Peru: Landeplatz (gegenueber der weissen Hallen) Fluggebiet Pan de Azucar, Huaraz/Peru Bolivien: Altiplano in Bolivien auf 4.000 m Peru: Flug am -Pan de Azucar-, Huaraz/Peru Peru: Verena fliegt am -Pan de Azucar- in Huaraz/Peru Peru: Huascaran in Peru (6.768m) Peru: Typisches Wohnhaus der Bergbauern in Peru Peru: Stefan in der Landschaft von Peru Peru: Verena fliegt vor dem Huascaran in Peru Peru: Verena fliegt am Pan de Azucar/Peru


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