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Reiseberichte, Tag 430 bis 439, Indonesien
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Tag 430, 11.04.2002, sonnig, 29 Grad
Mit Bodhi fuhren wir nach Timbis, doch der Wind war leider nicht stark genug. So hatte Stefan, der es nicht recht glauben wollte, eine Landung am Strand. Bodhi brachte uns anschliessend nach Uluvatu, dem Tempel auf dem Felsen, wo wir uns - statt mit der Kultur - mit den Affen auseinandersetzten. Spaeter trafen wir Bodhis Freund Bima, der auch Fluglehrer ist. Nach dem Abendessen holten wir Tobias am Flughafen ab. Wir freuten uns wirklich sehr ueber seinen Besuch! Wir hatten uns natuerlich viel zu erzaehlen und so wurde es eine lange Nacht.
Tag 431, 12.04.2002, Regen, 25 Grad
Leider regnete es heute fast den ganzen Tag, somit gab es nur einen kurzen Bummel durch Sanur, dem Ort, in welchem wir derzeit wohnen. Abends sahen wir uns den Umzug zu Nyepi, dem hoechsten Indonesischen Feiertag an. Ogoh-Ogoh's (grosse, schreckliche Fabelwesen aus Bambus und Papiermasche) werden durch die Strassen getragen, um die boesen Geister zu verjagen. Nyepi ist im Hinduglauben Neujahr, doch nach deren Zeitrechnung erst 1924. Ein Riesen-Spektakel und wir alle mit unseren Kameras mittendrin.
Tag 432, 13.04.2002, wolkig, 27 Grad
Wir durften heute nicht aus dem Hotel gehen, da alle Leute zu Nyepi im Haus bleiben muessen. Am Abend duerfen nicht einmal Lichter angemacht werden. Komische Sitten, aber wir hielten uns daran. Relaxen am Pool, lesen, ratschen und und und. Bodhi und seine Frau Bella bekochten uns, da alle Hotelangestellten traditionsgemaess zu Hause waren.
Tag 433, 14.04.2002, sonnig, 30 Grad
Natuerlich mussten wir Tobi noch dieses geniale Fluggebiet in Bali zeigen, auch wenn er kein Gleitschirmpilot ist. Bodhi borgte uns seinen Tandem und so konnten wir - oder besser gesagt Tobi - 1 bis 2 Stunden durch die Gegend duesen. War recht lustig. Abends mussten wir leider den langweiligsten Formel 1 Grand Prix ueber uns ergehen lassen - aber alles hat ein Ende.
Tag 434, 15.04.2002, sonnig, 32 Grad
Bodhi, der sich mittlerweile zu unserem Tourguide entwickelt hat, fuhr mit uns an die Ostkueste von Bali, genauer gesagt nach Tulamben. Dort liegt ca. 100 m vom Strand entfernt ein altes Kriegsschiff auf Grund, was hervorragendes TAUCHEN verspricht. Da er neben Fluglehrer auch Tauchlehrer ist, konnte er Tobias in die Welt des Tauchens einweihen. Es war ein grossartiges Erlebnis fuer uns alle. Stefan und Tobi waren bis fruehmorgens mit den anderen in den Discos in Kuta unterwegs.
Tag 435, 16.04.2002, sonnig, 33 Grad
Nachdem wir heute alle etwas muede waren, wurde den ganzen Tag nur gefaulenzt. Ausserdem reichte es noch fuer einen kleinen Spaziergang durch Sanua.
Tag 436, 17.04.2002, sonnig, wolkig & Regen, 30 Grad
Heute mieteten wir drei uns ein Auto (Suzuki Jeep), um damit die Insel zu erkunden. Zuerst ging es zu Bali's groesstem Tempel nach Besakih. Dort regnete es in Stroemen, so fiel der Besuch etwas kuerzer aus. Vorbei am Mt. Batur, dem teilweise noch aktiven Vulkan, fuhren wir zur Nodkueste. Etwas weiter im Westen durchquerten wir die Insel ein weiteres Mal, um zurueck nach Sanua zu kommen. Teilweise waren wir auf ueber 1.800 m und fuhren viele Pass-strassen. Auch Tobi konnte sich zum ersten Mal im Linksverkehr versuchen. Abends trafen wir uns nocheinmal mit Bima, der uns wieder nach Kuta in eine Bar schleppte. Gegen 1.30 Uhr waren wir dann endlich im Bett.
Tag 437, 18.04.2002, sonnig, 31 Grad
Bereits um 7 Uhr in der Frueh waren wir am Flughafen und ab ging es nach Singapore. Tobi verweilt noch eine weitere Woche in Bali. Bima, der uebrigens die ranghoechste Person in seinem Ort inst, wird sich ein wenig um ihn kuemmern. Nach einem kurzen Besuch auf der vietnamesischen Botschaft (Visaantrag) fuhren wir, natuerlich immer per Bus, gleich zum Hafen. 5 Std. nach der Einreise verliessen wir das Land bereits wieder. Unser Ziel hiess Batam, Indonesien. Eine Stunde Bootsfahrt. Gegen Abend erreichten wir schliesslich unser Zwischenstoppziel, wo wir todmuede ins Bett fielen.
Tag 438, 19.04.2002, sonnig, 32 Grad
Nach einer schrecklichen Nacht (Insekten im Bett, Besoffene im Gang, defekte aber laute Klimaanlage) standen wir um 5 Uhr auf den Beinen. Eine Stunde zu frueh - wir uebersahen die geaenderte Zeitzone. Mit dem Boot ging es zur Ostkueste Sumatras und weiter per Bus nach Pekanbarru. Dot angekommen mussten wir 3 Stunden auf die Weiterfahrt nach Maninjau, unserem Ziel, warten. Die Busse lassen fuer die langen Strecken von der Ausstattung her sehr zu wuenschen uebrig. Kein Klo, keine Klimaanlage, alte durchgesessene Sessel, keine Federung usw.
Tag 439, 20.04.2002, wolkig, 26 Grad
Nach weiteren 12 Stunden Busfahrt kamen wir um 4 Uhr morgens in Maninjau an. Da keiner das Hotel kannte, in welches wir wollten, liessen sie uns mitten auf der Strasse stehen. Nach 10 min. kam ein Bus aus der anderen Richtung, der uns wieder dieselbe Strecke ca. 45 min. zurueck zum Hotel brachte. Um 6 Uhr fielen wir endlich ins Bett des feinen Resorthotels, in dem uns Anwar, der Organisator, untergebracht hat. Da wir auf 1.150 m sind, ist es hier angenehm "kuehl". Nach dem Fruehstueck war aufgrund des starken Rueckenwindes, Ratschen in der Runde und ein Besuch im Ort angesagt. Abends war die grosse Eroeffnungsparty mit vielen Shows, Tanzeinlagen und Ansprache des Ministers.
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