»
Reiseberichte, Tag 410 bis 419, Australien
«
Tag 410, 22.03.2002, bewoelkt, 30 Grad
Die Wettervorhersage hatte recht: Zum einen SO Wind und zum anderen leichte Bewoelkung. So hingen wir nur rum, lasen in Reisefuehrern, holten Infos ueber Fraser Island und hielten wieder Hand-Wasch-Tag ab.
Tag 411, 23.03.2002, bewoelkt, 27 Grad
Der gestrige Schlechtwettereinbruch hat auch seine guten Seiten. Die naechtlichen Temperaturen in unserem Auto waren ertraeglicher, was unserem Sexleben besonders guttat - komisch, immer wenn wir am Vortag ungewoehnlich guten Sex hatten, schreibe ich (Stefan) das Tagebuch. Das Wetter zeigte sich heute von der selben Seite wie gestern - also nicht fliegen, aber event. wieder eine gute Nacht in Aussicht.
Tag 412, 24.03.2002, sonnig mit Schauern, 24 Grad
Nach einer weiteren TOLLEN, kuehlen Nacht ging es morgens mit einem 4WD-Bus auf Fraser Island - wir buchten gestern eine 2-Tages-Tour mit Vollverpflegung und Unterkunft. Fraser Island ist eine zu 100 % aus Sand bestehende Insel, nur ein paar hundert Meter vom Festland entfernt. Mit einer Laenge von 125 km und einer Breite von bis zu 25 km ist sie die groesste Sandinsel der Welt. Die von der UNESCO unter Welterbe eingetragene Insel bietet Lebensraum fuer eine Vielzahl von Voegeln, Dingos, wilden Pferden aber auch Schlangen und Spinnen, von denen hier wohl alle giftig zu sein scheinen. Touristische Highlights sind die zahlreichen, von Suess- und Regenwasser gespeisten, Seen und Fluesse, welche durch ihre angenehmen Temperaturen von bis zu 24 Grad und dem feinen Sandboden zum Baden einladen. Regenwaldwanderungen, beinahe endlos scheinende Sandduenenbezwingungen und die Besichtigung eines vor vielen Jahren gestrandeten Passagierschiffes sind andere Touristenziele. Wir bretterten zuerst 30 km am Strand entlang und anschliessend zum bekanntesten See der Insel, dem Lake Mc Kenzie. Durch seinen niedrigen ph-Wert verleiht er nicht nur der Haut einen weichen Touch, sondern laesst auch bereits gealterten Schmuck neu aufleben. Abends war noch Karaoke im Hotel angesagt, doch gluecklicherweise wurden die anderen Gaeste von unseren Gesangsqualitaeten verschont.
Tag 413, 25.03.2002, sonnig, 30 Grad
Spruch des Tages: Iss nicht zuviel vom Abendbuffet, wenn du eine tolle Nacht erleben willst! Heute stand schwimmen in Fluessen, Sandduenenklettern und Schiffswrackbesichtigung auf dem Programm. Das dumme an diesen Touren ist, kaum begonnen ist es auch schon wieder vorbei. So trafen wir nachmittags wieder in Rainbow Beach ein, wo der Wind natuerlich immer noch von der falschen Seite kam, was heissen soll, immer noch nicht zum Fliegen. Aber morgen ...
Tag 414, 26.03.2002, sonnig, 28 Grad
Endlich war es soweit, der Wind kam, wenn auch ziemlich stark, perfekt fuer Rainbow Beach. Der Start im Sand war etwas schwierig, doch kaum in der Luft, war der Rest nur noch ein Kinderspiel. Nun wissen wir auch, dass es ca. eine halbe Stunde dauert, wenn man das ganz Ridge einmal auf und ab fliegt. Nur im Geradeausflug natuerlich. Alles in allem ein tolles Kuestensoaringgebiet - so richtig schoen zum Austoben.
Tag 415, 27.03.2002, sonnig, 30 Grad
Bereit um 9 Uhr waren wir in der Luft. Im Prinzip das selbe Spiel wie gestern, mit der Ausnahme, dass es gegen 14 Uhr wegen zu viel Wind unfliegbar wurde. Da wir nur kurze Hosen, T-Shirt und keine Schuhe anhatten, holten wir uns fast ueberall einen Sonnenbrand.
Tag 416, 28.03.2002, sonnig, 30 Grad
Da es die Seebriese ein wenig zu gut mit uns meinte (zu stark) gings weiter Richtung Norden. Nach stundenlangem Fahren trafen wir um 18 Uhr (bereits dunkel) in Rockhampton ein.
Tag 417, 29.03.2002, sonnig, 32 Grad
Nachdem wir wieder kein Glueck mit dem telefonischen Erreichen der einheimischen Piloten hatten, sassen wir schon wieder im Auto. Weiter gings nach Airlie Beach und zu den Whitsunday Islands.
Tag 418, 30.03.2002, sonnig, 30 Grad
Mit einem Speedboot duesten wir zum "besten Strand der Welt" - wenn man den Australiern glauben darf - dem Whitehaven Beach. Der Sand war wirklich genial weiss, das Wasser einzigartig warm und gruen, doch viele Touristen und Badeverbot aufgrund des toedlichen Boxy Jelly Fisches (Quallenart) machten das Ganze etwas fragwuerdig. Schoen war's trotzdem, vor allem am Riff, wo wir - mit quallensicheren Tauchanzuegen - zum Schnorcheln gingen. Viele Korallen, viele Fische und ein Hai - was will man mehr.
Tag 419, 31.03.2002, sonnig, 32 Grad
Vom Autofahren nicht genug gings heute in einem durch nach Cairns (600 km). Hier wollen wir in den naechsten Tagen unser Auto verkaufen, und dann gehts weiter nach Asien.
Hier geht es weiter mit den Reiseberichten...
Bilder zu diesen Reiseberichten:
Gleitschirm Weltreise
|
<< zurück <<
|
Länder & Fluggebiete
|
Reiseberichte
|
Reiseroute