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Reiseberichte, Tag 290 bis 299, Cook Inseln
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Tag 290, 22.11.2001, sonnig, 28 Grad
Heute fuhren wir nochmal um die Insel, diesmal mit Stops an den Sehenswuerdigkeiten. Nachdem es nicht soviel zu sehen gab, legten wir uns an einen der schoenen schneeweissen Sandstraende im Suedwesten der Insel. Abends machten wir mit unseren "Untermietern" Georg und Nina aus Graz einen Ausflug zu einer "Island-Night". Dort konnten wir traditionelle polynesische Taenze und Trommler bewundern. War wirklich toll, was die Damen im Kokosnuss-BH und die Herren im Lendenschutz alles boten.
Tag 291, 23.11.2001, sonnig, 34 Grad
Das war wohl ein Faulenztag erster Sahne. Wir lagen nur am Strand, schwammen ein wenig rum und das wars dann schon.
Tag 292, 24.11.2001, sonnig, 32 Grad
Eigentlich wollten wir heute einen Schnorcheltrip rund um die Inseln machten. Auf dem Weg zum ersten Strand wurden wir aber von einem bienenaehnlichen Insekt, halb so gross wie unser Moped, gerammt. Dieses erfuellte natuerlich sofort seine Mission und bohrte seinen Stachel tief in Verenas Oberschenkel. Somit wars Schnorcheln gestorben - jetzt gings ums ueberleben. Sofort an den naechsten Strand und fuer den aeusserlichen Schmerz Eiswuerfel an der Bar bwesorgt. Fuer den inneren Schmerz gab es auch Eis: Magnum White Coconut! Und schon war die Welt wieder rund und wir lagen den restlichen Tag am Strand.
Tag 293, 25.11.2001, sonnig, 31 Grad
Wir hatten heute zwei Dinge, die uns vom Strand fernhielten: Verenas geschwollener Oberschenkel und unser beider Sonnenbrand. Wir lernen es wohl nie! Vormittags gingen wir nochmals in die Kirche, haben aber den Maori Gottesdienst fuer die Einheimischen verpasst und landeten in einer englichen Messe. Also kein ausserordentlicher Gesang, aber die Messe wurde vom Bischof gehalten und das hat man ja auch nicht alle Tage. Zum Sonnenuntergang duesten wir zum Strand, um hoffentlich gute Fotos zu machen.
Tag 294, 26.11.2001, wolkig, 30 Grad
Heute fuhren wir zu einem derzeit nicht vorhanden Wasserfall. Das Wetter ist einfach zu schoen und da bleibt kein Wasser fuer die Baeche.
Tag 295, 27.11.2001, wolkig, 30 Grad
Heute machten wir uns mal wieder ueber unsere Reiseberichte her. Natuerlich durfte schwimmen und schnorcheln nicht fehlen.
Tag 296, 28.11.2001, Regen, Regen, Regen, 25 Grad
Es regnete heute ununterbrochen den ganzen Tag. Somit verbrachten wir ihn mit lesen, Kartenspielen, Billiardspielen und ein paar Videos.
Tag 297, 29.11.2001, Regen, WIRBELSTURM, 24 Grad
Der Vormittag sah noch einigermassen gut aus und so fuhren wir nochmal zum Strand. Ploetzlich frischte der Wind auf und es begann zu schuetten wie aus Kuebeln. Wir fuhren zurueck in den Ort, wo wir unser Moped zurueck gaben. Dann wurde es extrem. Der Wind wurde staerker und Kokosnuesse fielen von den Palmen. Verkehrsschilder fielen um, Aesste flogen durch die Gegend und es wurde gefaehrlich, auf der Strasse zu sein. Bei unseren Bungalows fielen die Bananenbaeume um und viele Baume waren auf die Haelfte geschrumpft. Bob, unser Gastgeber klaerte uns auf. Das Zentrum eines Wirbelsturms ist nur noch 35 km von der Insel entfernt und es kann die naechsten Stunden gefaehrlich werden. So blieben wir im Bungalow und warteten, bis uns entweder das Dach ueber dem Kopf wegfliegt oder das ganze vorueber geht.
Tag 298, 30.11.2001, Regen und Sonne und viel Wind, 25 Grad
Auch heute frueh sah die Welt noch nicht besser aus. Der Wirbelsturm "Trina" wuetete immer noch. Hoffentlich koennen wir morgen ueberhaupt nach Neuseeland fliegen.
Tag 299, 1.12.2001, bewoelkt, Regen, Wind, 25 Grad
Der Stichtag fuer die Volkszaehlung auf den Cook Inseln ist der 1.12. Somit bekamen auch wir einen Zettel zum Ausfuellen. Unsere Angaben waren aber nur eingeschraenkt. Die Einheimischen muessen alles ausfuellen, von Religion, Arbeitgeber bis zum Einkommen. Alle Personen, auch Touristen, die die Nacht vom 30.11 auf 1.12. auf den Cook Inseln verbringen, werden gezaehlt. Jetzt sind auch wir in den Akten verewigt. Als wir am Flughafen erschienen, waren wir die einzigen. Richtig - der Flug wurde abgesagt und auf morgen Nachmittag verschoben. Der Wind ist einfach noch zu stark.
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