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Reiseberichte, Tag 220 bis 229, Deutschland, Kanada, Österreich
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Tag 220, 13.09.2001, Regen, 13 Grad
Wir erledigten einige organisatorische Sachen, arbeiteten viel am Computer und unserer Homepage.
Tag 221, 14.09.2001, Regen, 12 Grad
Heute versuchten wir rauszubekommen, ob wir morgen zurück nach Vancouver fliegen können. Dem Stand der Dinge nach soll ab morgen wieder der normale Flugverkehr, zumindest nach Canada, aufgenommen werden. Wir werden sehen.
Tag 222, 15.09.2001, Regen und 12 Grad in Muenchen, sonnig und 25 Grad in Vancouver
Um 4:45 wurden wir von Stefans Vater zum Bahnhof gebracht. Mit dem Zug gings zum Muenchner Flughafen. Aufgrund der verschaerften Sicherheitsmassnahmen wurde Verena gleich ihr Schweizer Messer abgenommen. Ein kurzer, aber unruhiger Flug nach Frankfurt, dort noch 2 Stunden Aufenthalt. Von dort gings weiter nach Vancouver. Wir hatten Glueck und bekamen 4 Sitzplaetze fuer uns. Der Flieger war bei weitem nicht voll, da viele Leute wohl derzeit nicht gerne fliegen wollen. Als wir ueber Groenland flogen, sahen wir riesige Eis und Schneefelder sowie unzaehlige Berge. Ein gigantischer Anblick! Auch ueber Nordkanada und den Rockys hatten wir eine super Aussicht. Wir flogen zum Teil sehr tief (wer weiss wieso?) und waren so den Bergen ziemlich nahe. Um 14 Uhr landeten wir bei strahlendem Sonnenschein und 25 Grad in Vancouver. Endlich wieder Sonne! Obwohl wir ziemlich muede waren, fuhren wir noch ca. 2,5 Stunden weiter nach Whistler, wo wir Mike und Linda, 2 Piloten die wir in Golden kennenlernten, besuchten. Wir durften in ihrem Garten campen.
Tag 223, 16.09.2001, sonnig, 28 Grad
Endlich wieder Sonne, 8 Tage Europa - 8 Tage Regen! Natuerlich gings gleich morgens zum Startplatz Mc Kenzie in Pemberton. Dort flogen wir nachmittags ca. 1 Stunde lang. Abends gingen wir mit mehreren Piloten in eine "In-Bar" zum Essen.
Tag 224, 17.09.2001, sonnig und wolkig, 22 Grad
Das Wetter hat sich leider etwas verschlechter und so war es heute nichts mit Fliegen. Daher kuemmerten wir uns ein wenig um unsere Reiseberichte und brachten unser Auto auf Vordermann. Ansonsten sassen wir nur faul rum und naschten staendig an den Apfeltaschen, die Stefans Mama uns mitgab.
Tag 225, 18.09.2001, bewoelkt und Regen, 15 Grad
Wieder kein Flugtag, also stand ausschlafen und ratschen mit den WG-Bewohnern von Mike & Linda, Daamo aus Australien und Shi & Chinco aus Japan, auf dem Programm. Ausserdem kam Scott zu Besuch, wir hatten ihn bereits in Vernon kennengelernt. Abends wurden wir von Shi & Chinco mit typischen japanischen Gerichten verwoehnt. Die beiden arbeiten in einem japanischen Restaurant in Whistler als Koeche.
Tag 226, 19.09.2001, sonnig bis wolkig, 24 Grad
Das Wetter sah gar nicht so schlecht aus, so machten wir uns auf den Weg nach Pemberton zum Startplatz. Doch leider drehte der Wind kurz nach unserer Ankunft auf Sued und wir sassen 3 Stunden am Startplatz rum, bis wir uns zum Runterfahren entschlossen. "Parawaiting" nennt man diese neue Sportart! Abends gabs Mike's Spezial-Lasagne fuer uns alle und wir hatten viel Spass beim Ratschen im buntgemischten Nationalitaeten-Haufen!
Tag 227, 20.09.2001, bewoelkt und Regen, 10 Grad
Morgens brachten wir unser Auto wiedereinmal in eine Werkstatt, um vor dem Verkauf noch unser "nicht-absterben-wollen-Problem" herzurichten. Dieser Mechaniker fand endlich das wirkliche Problem heraus: Der Choke am Auto lief die ganze Zeit, deswegen hatten wir dieses hohe Standgas und die Ueberhitzungsprobleme. Unser neuer Kuehler damals in Los Angeles sowie der 2. Besuch in der Werkstatt waren also umsonst. Das Herrichten war uns aber zu teuer - 350 CAN$, so liessen wir einfach den Choke komplett abklemmen. Wir wollen das Auto in spaetestens 1 Woche verkauft haben. Anschliessend gab es Lindas Pancakes mit Bananen-, Erdbeer- und Heidelbeerfuellung zum Fruehstueck. Nachmittags bummelten wir im Ortszentrum von Whistler rum, welches wirklich sehr schoen gestaltet ist! Wir bekamen zwei Freikarten fuer die Gondel zum Whistler-Mountain von Mike geschenkt, so fuhren wir trotz des schlechten Wetters hoch, um wenigstens einen kleinen Eindruck vom Skigebiet und der Umgebung zu bekommen. Das scheint wirklich ein tolles Skigebiet zu sein und die dahinterliegenden Berge bieten wohl die besten Voraussetzungen fuer das beruehmte Heli-Skiing! Derzeit wird die Gondel hauptsaechlich von Mountainbikern benutzt, denn es gibt hier zahlreiche Downhill-Tracks aller Schwierigkeitsgrade. Abends natuerlich wieder Party mit allen! Es ist richtig schoen hier, doch leider gehts morgen wieder weiter. Wir wollen nicht mehr laenger auf schoenes Wetter warten....
Tag 228, 21.09.2001, Regen 8 Grad - Sonne 25 Grad
In der Frue verabschiedeten wir uns von Mike und Linda, da keine Wetterbesserung in Sicht war. Ueber Pemberton fuhren wir den Highway 99 nach Lillooet. Vorher stoppten wir noch bei den Joffre Lakes, doch es war schweinekalt, neblig und es regnete. In Lillooet, auf der anderen Seite der Berge, war schoenstes Wetter. Es war warm und foenig. Aufgrund einer Baustelle mussten wir ueber Cache Creek nach Lytton fahren, 100 km Umweg. Landschaftlich war es ein tolle Strecke, wir genossen die Fahrt sehr. Am Abend fanden wir eine Klippe, ca. 200 m ueber dem Fraser River, mit gigantischer Aussicht. So entschlossen wir uns schnell, dort auch zu uebernachten.
Tag 229, 22.09.2001, Sonne, 25 Grad
Nach einem spaeten Fruehstueck (wir schlafen immer laenger, mittlerweile sind 11 Stunden kein Problem mehr) fuhren wir durchs Fraser Valley nach Hope. Wir befanden uns immer noch im Foeneinfluss und hatten somit schoenstes Wetter. Nachmittags bummelten wir durch Hope, einem netten keinen Ort, umringt von hohen Bergen. Es waren auffaellig viele Segelflieger unterwegs, wir konnten die Lenticularis (Foenwolken) nur von unten beobachten. Am Abend sahen wir uns American Pie 2 an, um unser Sexwissen zu verbessern.
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