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2014
September
Ende gut - alles gut ..... und......"die beste Währung ist die Liebe"

Wir haben die Vereine USE YOUR CHANCE und Lammertaler Hilfe für rumänische Waisenkinder aufgelöst und danken allen Spendern, Helfern und Unterstützern. "Unsere" Waisenkinder sind dem Kinderhaus entwachsen, unsere Arbeit ist mehr als erfüllt worden. Sicher würden noch viele Kinder die Hilfe benötigen................
Vielen Dank, Marita Brandlehner

Das Casa Speranta wurde offiziell geschlossen. Ein trauriger Abschied, viele Erinnerungen kamen hoch. Doch es ist besser so, mit fast gar keinem Geld kann man nichts mehr tun. Gerne würde ich nun berichten, dass sich das Jugendamt oder jemand anderes vom Staat bedankt hat, aber dem war nicht so. Aber die inzwischen erwachsenen "Casa Speranta-Kinder" erklären uns oft das sie nun verstehen, dass sie eine Chance bekamen, viele jedoch nicht........
Das Waisenkinderprojekt ist somit offiziell beendet, auch wenn der Verein "use your chance" noch nicht aufgelöst werden konnte. Ein Dokument ging beim Staat verloren.
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August

Aus dem Casa Speranta wurden alle Kinder die noch einer Betreuung bedurften, in andere Heime verlegt, bzw kamen die älteren Jugendlichen in eine Wohngemeinschaft. Einige verabschiedeten sich auch vom ungeliebten Jugendamt und haben es alleine probiert, nicht immer ging das gut. Was kann man tun in einem Land ohne Familie, ohne Arbeit, ohne Wohnung?

In Österreich arbeiten dzt 3 Jungen aus unserer Casa Speranta-Gruppe. Einer in einer Autowerkstatt, einer in einem Holzunternehmen, einer ist im 3. Lehrjahr zum Koch. Ein weiterer sucht dzt. noch einen Lehrplatz im Holz-, Metall-, oder Baugewerbe. Alle sprechen gut deutsch und auch etwas englisch. Es schaut also gut aus.

Florentina lebt bei ihren leiblichen Brüdern in Rumänien, ich habe und halte einen losen Kontakt zu ihr. Für einen Jungen suche ich dzt einen Ort zum Leben und Arbeiten in Rumänien, ev. in Zarnesti.

Ehrlich muss ich berichten, dass es auch der Erste, den ich nach Österreich holte, bisher nicht geschafft hat. Er kam in schlechte Gesellschaft und ich hoffe und bete, dass er eines Tages doch noch den richtigen Weg findet.

(c) 2001-2016, Brandlehner