Home Startseite | « zurück | 1989 - 2002


Im Jahre 1989 machten rumänische Kinder einer deutschsprachigen Schule aus Cluj (Klausenburg) /Rumänien Erholungsurlaub bei Gastfamilien in Abtenau. Viele nette Kontakte entstanden , die bis heute z. T. noch gepflegt werden.
Doch es entstand auch bei der Bevölkerung der Wunsch den noch ärmeren Kindern in Rumänien zu helfen. Und so machte sich Marita Brandlehner auf die Suche und entdeckte in Südrumänien ein Waisenhaus, nahe der bulgarischen Grenze, zu dem noch keine Hilfe vorgedrungen war .

Innerhalb kürzester Zeit wurde von Abtenauern und Rußbachern eine Hilfsaktion zugunsten dieser rumänischen Waisenkinder organisiert. Die Firma Voglauer-Möbel kam für den Transport auf, die beiden Fahrer Eder Hans und Windhofer Sepp sowie Peter Brandlehner opferten einige Urlaubstage und dann ging es am 26.Dezember 1989 bei dichtem Schneetreiben auf in Richtung Rumänien. .
Es war eine irrsinnig lange Fahrt in ein Land der Gegensätze. Bittere Armut, überall bettelnde Kinder, Menschenmengen die um Brot, Käse, WC Papier, anstanden. Kaum stoppte der LKW, so hingen schon ..zig Kinder am LKW um nach Eßbarem zu betteln. Die Straßen bestanden aus Meter tiefen Schlaglöchern. Die Menschen machten Feuer am Straßenrand um sich zu wärmen. Tote Hunde lagen überall..... Vieles ist noch heute so.
Die über 100 Kinder des Waisenhauses Oinacu freuten sich riesig über die ersten Bananen, das Spielzeug, die warme Kleidung. Im Waisenhaus war es nur mäßig warm, da die Heizung kaputt war. Die Kinder hatten alle Hauben auf gegen die bittere Kälte und wegen des Ungeziefers. In einem finsteren, kalten, feuchten Zimmer waren etliche Kinder (mit spärlicher Bekleidung) eingesperrt, doch das sollten wir erst später , bei einem unserer überraschenden Besuche erfahren und darüber wird noch heute, nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen, da jeder es lieber vergessen möchte.....

Viele Kontakte zu den Kindern und dem Personal entstanden. Die Kinder lernten uns zu vertrauen und freuten sich riesig, wenn wir sie wieder besuchten. Natürlich kamen auch unsere Hilfstransporte, unterstützt durch Golling, Abtenau, Rußbach, Annaberg. ....






Abtenau, Januar 2001 Begonnen hat alles nach dem Sturz Ceausescu´s mit einem riesigen Hilfstransport in ein uns bis dahin unbekanntes Waisenhaus nach Oinacu/Südrumänien, nur 5km von der bulgarischen Grenze entfernt.
Unsere anfängliche Hoffnung, dass sich irgendwann in den nächsten Jahren die schlimmen Verhältnisse in diesem wunderschönen Land bessern würden, haben sich leider nicht erfüllt.

Das Land hat eine 300%ige Inflation hinter sich.

Der Monatslohn beträgt zwischen ATS 500,-(Verkäuferin) - und ATS 1.200,--. Büroangestellte verdienen ca. ATS 2.000,-

Ein Liter Milch kostet ATS 6,--, ein Kilo Fleisch ATS 60,--, 1 kg Äpfel ATS 12,--.

Die Arbeitslosigkeit beträgt zwischen 45 und 80%, je nach Region.

Die Wirtschaft ist kaputt, Eltern wissen nicht wie sie ihre Kinder ernähren sollen. Die Kinder werden oftmals geprügelt, verwahrlosen u.s.w.

Viele leben auf der Straße, und ernähren sich durch betteln, Diebstahl, schnüffeln Klebstoff, trinken Alkohol, oder kommen in die Prostitution. Die Mädchen bekommen wieder Kinder und geben diese gleich nach der Geburt ins Waisenhaus oder sie leben mit auf der Straße.

Der Kreis schließt sich .....

Viele Kinder werden aber auch ins Waisenhaus gebracht, weil die Eltern hoffen, dass es ihnen in einigen Monaten besser gehen wird. Dann werden aus den Monaten Jahre, viele Jahre, viele lange Jahre, ....

Im Heim Oinacu werden Kinder im Alter von 5-18 Jahre betreut, bekommen etwas zu essen, ein Dach über den Kopf und sie besuchen die Schule. Ein Heim mit 40 bis 80 Kindern ist keine Seltenheit. Heime gibt es alle paar Kilometer.

In dem von uns betreuten Heim hat sich in den 11 Jahren, da wir es unterstützen, viel getan. In der ersten Zeit waren die Kinder noch total verwahrlost, hatten keine, oder schlechte Zähne, Hautausschläge, die Kleidung war schmutzig, es gab sehr wenig total minderwertiges Essen und die Betreuung war nicht gut. So, wie wir alle es aus den Medien kennen.

Inzwischen funktioniert die Heizung (wenn der Staat die Brennstoffe bezahlen kann), es gibt warmes Wasser (wenn kein Stromausfall ist), im Heim sind jetzt 3 Badezimmer, die Kinder bekommen 3 Mahlzeiten (noch zu wenig), sie haben Kleidung und eine gute Schulausbildung.

Beim Lernen werden sie unterstützt, doch leben die Kinder wie hinter Gittern, Tag für Tag, Jahr für Jahr. Die Zustände sind noch längst nicht optimal, aber es ist ein Heim für diese Kinder. Die Kinder versuchen sich untereinander zu helfen, wenn nicht gerade Neid und Eifersucht dazwischen kommen.

Diese Kinder haben nie gelernt sich selbst zu beschäftigen oder mit anderen Kindern kreativ zu spielen, meistens schauen sie in den Fernseher oder lärmen umeinander.

Sprachlich, so konnten wir feststellen, haben die Kinder ein enormes Talent, wahrscheinlich wird dies durch die 17 ausländischen TV-Programme mit rumänischen Untertiteln gefördert. Doch am meisten brauchen die Kinder Nähe, Geborgenheit, Verlässlichkeit und jemanden "nur für sich", halt eine Familie...

Für viele Kinder hat sich ein großer Wunsch erfüllt. Sie durften nun schon 2 x in den Sommerferien zu "ihren" Pateneltern ins Lammertal/Salzburg fahren. Das gibt ihnen wieder Kraft und Zuversicht für ein weiteres Jahr.

Unsere Hilfe konnte nur durch Beständigkeit und Verlässlichkeit bestehen. Wir sind Ansprechpartner für alle Probleme der Kinder und des Waisenhauses. Doch voller Sorge sehen wir in die Zukunft. Was geschieht mit "unseren" Kindern, wenn sie die Schulausbildung beendet haben?

Es gibt keine Firmen, die die Kinder anstellen.

Wo werden sie wohnen?

Lammertaler Hilfe für rumänische Waisenkinder
Brandlehner Marita
A-5441 Abtenau, Markt 200
Tel und Fax: 0043-6243-2457
Mobil 0043 664 44 34 311
e-mail
: marita@brandlehner.at
Home-page:
www.brandlehner.at/
rumaenienkinder

Heute können wir euch berichten, dass wir das Haus für unsere rumänischen Waisenkinder in Giurgiu/ 60km südlich Bukarest/ gekauft haben. Viele haben dieses Bausteinprojekt unterstützt und so konnten die gesamten Kosten von €19.000,-für Haus, Kaufvertrag, Notar, Übersetzungskosten, Steuern,.....bezahlt werden.

Das DPC, oberste Jugendamtsbehörde in Rumänien hat inzwischen auch alle unsere Ansuchen, die österreichischen und rumänischen Vereinsurkunden, alle unsere Unterlagen sowie das Haus geprüft und für in Ordnung befunden. Sie wollen sicher gehen, dass wir keine Kinderhändler sind, verständlich......

Das Jugendamt kennt unsere langjährige Verbindung zu den Kindern und hat uns fürs Erste diese sieben Kinder übertragen, für die schon seit längerem im Lammertal Patenschaften bestehen. Anscheinend hat es sich schon herumgesprochen, dass die Kinder sehr an uns hängen. In Rumänien ist es unüblich, dass auch Gefühle mit im Spiel sind, wenn es um die Versorgung von Waisenkindern geht, es sind ja dort nur „Kinder 2.Klasse“. Kinder, die man besser nicht sieht, da man sonst ein schlechtes Gewissen haben müsste.

Nun gehen wir in die nächste Phase. Die ehemaligen Besitzer des Hauses werden bis zum 10.4.03 ausgezogen sein, dann können wir mit den Ausbauarbeiten beginnen Es muss jetzt alles schnell gehen, da wir die Kinder schon ab Ende Mai übernehmen sollen. Dann haben diese 7 Kinder ein erstes ZUHAUSE, sie können es schon kaum mehr erwarten. 3 Betreuer, die vom Staat Rumänien ihren Lohn erhalten, werden sich um die Kinder kümmern.
Das jetzige Waisenhaus in Giurgiu wird, nachdem die letzten Kinder ausgezogen sind, nicht mehr als Waisenhaus sondern als Mutter-Kind Heim geführt.

Unser Haus soll voraussichtlich Anfang September offizielle eröffnet werden. Wer hat Interesse daran teilzunehmen? Es wäre möglich nach Rumänien mitzukommen, mit dem Auto oder dem Flugzeug. Informationen bei: Marita Brandlehner Tel: 0664 44 34 311

Nochmals DANKE im Namen der Kinder und des Vereines

Lammertaler Hilfe für rumänische Waisenkinder
Marita Brandlehner
Raika Abtenau, BLZ 35001,Kto 18739;Sbg. Landes-Hypo BLZ 55000,Kto 212053049;Salzburger Sparkasse Bank AG BLZ 20404,Kto 6109112087
EIN BAUSTEIN FÜR RUMÄNIEN



Für eine bessere Zukunft:
* ein Grundstück in Rumänien kaufen
* auf diesem Grundstück ein Haus
errichten
* Arbeitsplätze in Rumänien für unsere
Waisenkinder finden oder schaffen.


Ein Projekt aus dem Lammertal
für die Waisenkinder aus Oinacu, Giurgiu
Vergangenheit
Begonnen hat alles 1989 nach dem Sturz Ceausescu´s – mit
einem riesigen Hilfstransport in ein uns unbekanntes Waisenhaus nach Oinacu / Südrumänien, nur 5 km von der bulgarischen
Grenze entfernt. Die von uns betreuten Kinder waren anfangs
total verwahrlost, hatten schlechte Zähne, Hautausschläge, die
Kleidung war schmutzig...
Dank unserer Hilfe hat sich jedoch das Leben für die Kinder aus dem Waisenhaus Oinacu ständig verbessert. Jetzt bekommen sie ihr tägliches Essen, sie haben Kleidung und können die Schule besuchen.

In den letzten drei Jahren finanzierten wir ihnen in den Sommerferien Erholungsurlaube im Lammertal, in den Bergen Rumäniens und einmal am Schwarzen Meer. Für die meisten
Kinder haben sich Pateneltern im Lammertal gefunden.


Spendenkonten:
“Lammertaler Hilfe für rumänische Waisenkinder”

Konto 18739, Raika Abtenau, BLZ 35001,
Konto 212053049 , Salzburger Landes-Hypothekenbank BLZ 55000
Konto 61 09 11 20 87 Salzburger Sparkasse Bank AG BLZ 20404



Organisation
Marita Brandlehner
A- 5441 Abtenau, Markt 200
Tel und Fax: 0043 6243 2457
mobil 0043 664 44 34 311
e-mail: marita@brandlehner.at
EIN BAUSTEIN FÜR RUMÄNIEN

Nach Beendigung der Schulzeit werden die Kinder aus der staatlichen Fürsorge entlassen. Dann sind sie ganz auf sich
selbst gestellt. Den Schritt ins Leben können sie ohne Hilfe
nicht schaffen.

Um ihnen in dieser schwierigen Zeit zu helfen, haben wir das Projekt EIN BAUSTEIN FÜR RUMÄNIEN ins Leben gerufen.
Damit können wir den Waisenkindern eine Zukunft in ihrer
Heimat Rumänien sichern.

Danke
Bausteinaktion.pdf RU- Folder, Dez.01.doc


Spendenkonten: Lammertaler Hilfe für rumänische Waisenkinder ,
Konto 18739, Raika Abtenau, BLZ 35001,

Konto 61 09 11 20 87 Salzburger Sparkasse Bank AG BLZ 20404


(c) 2001-2016, Brandlehner