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2007
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Möbelmontagen Jörg Thems
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Holz Reiter Abtenau
Spenglerei Windhofer Abtenau
Mag. Rita Bail, Tanztherapeutin
Voglauer Möbelwerk, Abtenau
2F Leuchten, Abtenau
Elastica - Kuchl
Januar 2007

Die Kinder aus dem Casa Speranta haben das Weihnachtsfest und die Ferien genossen. Sie bekamen einen Christbaum und Geschenke. Einige Tage durften sie auch den Schnee in den Karpaten genießen.
Dank eines großzügigen Spenders aus Linz konnten wir einen neuen PC kaufen. Nun sind wir wieder täglich in Verbindung.

Es ist uns leider aufgrund eines rumänischen Gesetzes nicht erlaubt Fotos der Kinder auf der Homepage zu zeigen, das erschwert unsere Arbeit.

März 2007

Wir, Peter und Marita Brandlehner, waren 2 Tage (auf eigene Kosten) in Giurgiu. Es waren wieder einige Dinge mit dem Jugendamt zu klären und die Umbauarbeiten am Haus sollten auch heuer in Angriff genommen werden. Die Kommission hat bekritelt, dass im Casa Speranta nur ein Badezimmer zur Verfügung steht. Außerdem sind jetzt die Folgen des Brandes auch zu erkennen. Wir müssen also das Dach auch herrichten.
Die Kinder waren glücklich uns zu sehen. Wir unternahmen einen Ausflug an einen kleinen See in der Nähe und erkundigten uns auch gleich vor Ort, ob die Kinder ev. dort im Sommer schwimmen gehen dürfen. Sie dürfen.
Peter, der Direktor an der Polytechnischen Schule in Abtenau ist, stattete der Direktorin der Schule, mit einem Blumenstrauß bewaffnet, einen Besuch ab. Wir denken, sie hat sich sehr darüber gefreut.
Bogdan Pavel wird in Zukunft nicht mehr im Casa Speranta wohnen. Er ist schon 22 Jahre alt und wird in Zukunft in einem anderen Haus wohnen. Seine Ausbildung zum Pfarrer wird er bald beenden. Seine, und die Interessen der anderen Kinder sind auf Grund des Alters und der Ausbildung sehr verschieden.

Im Garten sind die Weinstöcke leider noch immer nicht gepflanzt worden. Somit haben wir heuer und im nächsten Jahr noch immer keine Schattenspender. Wir werden Sonnenschirme kaufen müssen.

Mai 2007

Wir sind täglich mit den Kindern über yahoo in Verbindung. Wir können an ihrem Leben aktiv teilnehmen, da wir immer online sind.
Gestern haben sie glücklich erzählt, dass heuer keiner von ihnen die Klasse wiederholen muss. Einige unserer Kinder haben Lernschwierigkeiten auf Grund ihrer Geschichte.
Marian muss noch 2 Jahre das Lizeum besuchen und dann ein Praktikum absolvieren. Er wird Mechaniker.
Alle anderen Kinder gehen noch in die Hauptschule.

Störend ist, dass wir immer mindestens eine Woche bevor wir etwas mit den Kindern unternehmen wollen, die Kommission um Erlaubnis fragen müssen. Und dann müssen wir es auch erklären, warum, wieso, mit wem.... Diese Kommission kommt einmal pro Woche in Giurgiu zusammen.

Wir sind froh, dass es mit den Kindern keine größeren Probleme gibt, somit " läuft alles ".
Für den Sommer ist heuer kein Besuch in Österreich geplant. Die Kinder dürfen aber in die Karpaten auf Urlaub fahren. Sie freuen sich schon sehr darauf.

August 2007

Derzeit verleben die Kinder mit 2 Betreuern ihre Ferien in Zarnesti, nahe Brasov, in den Karpaten. Sie haben ein "mic cabana" kleines Holzhaus gemietet und sind Selbstversorger. Das Haus liegt an einem kleinen Bach, wo sie sogar baden können, umgeben von Wiesen und Wäldern. Nur die Hirten sind mit ihrer Herde von Schafen, Pferden, Kühen, Schweinen dort. Mit den Wachhunden aus der Nachbarschaft tollen sie umher. Sie haben ihre Fahrräder dort und können sich austoben. Doru, ein Bub aus unserer ehem. Waisenkindergruppe, er arbeitet in Brasov, ist auch dort. Er ist wie ein Bruder für die Kinder. Alle haben sich sehr gefreut ihn wieder zu sehen. Wir wünschen ihnen schöne Ferienwochen.

September 2007

Den Kindern haben die Ferienwochen gut getan. Es war in Zarnesti nicht so heiß wie in Giurgiu, somit konnten sie am Abend auf dem Balkon sitzen und nachts gut schlafen.
Einige Kinder mußten eine Prüfung in der Schule ablegen, die sie auch bestanden.
Romica bräuchte dringend eine Zahnspange.....
Sensationell: Daniel könnte in Abtenau eine Lehre als Koch beginnen! Der Lehrbetrieb und die Kommission haben zugestimmt. Jetzt brauchen wir die Zustimmung der leiblichen Mutter (die ihn nach der Geburt zurück gelassen hat), sonst kann er nicht ausreisen. Sie ist aber im Moment in Spanien und nicht erreichbar. Wer kann uns helfen?

November 2007

Daniel ist bereits in Abtenau. Es sind alle erforderlichen Dokumente erstellt worden. Am 4.12.07 darf er als erstes Kind aus einem rumänischen Waisenhaus eine Kochlehre in Österreich beginnen, wir hoffen es geht alles gut.
Hiobsbotschaft: Wir müssen für Strom (2 Jahre Durchrechnungszeitraum) im Casa Speranta 2.600€ nach zahlen.

Wir möchten uns hiermit bei allen Menschen bedanken, die unser Projekt bisher unterstützt haben. Bitte helft auch in Zukunft, damit wir nicht einige Jahre bevor die Kinder erwachsen sind, sie im Stich lassen müssen.
Heute ging dieses Rundschreiben an viele Unterstützer:
21.11.2007


Liebe .........!

Was gibt es Neues im Casa Speranta?
Dzt. wohnen noch immer 6 Kinder in unserem Haus Casa Speranta in Giurgiu. Obwohl die älteren Buben schon 15 - 16Jahre alt sind, müssen sie noch 3 Jahre zur Schule gehen, da es die Lehrlingsausbildung wie in Österreich in Rumänien nicht gibt. Die Ausbildung beschränkt sich hauptsächlich auf die Berufsschule. Das praktische Können ist hinterher kaum ausreichend um einen qualifizierten Arbeitsplatz zu finden. Unser angestrebtes Ziel ist es jedoch, den uns anvertrauten Kindern einen guten Übertritt ins Berufsleben zu ermöglichen.
Für den 16-jährigen Daniel haben wir einen neuen Weg gefunden. Er interessiert sich für den Beruf Koch. In Österreich ist allgemein die Nachfrage nach Lehrlingen im Gast- gewerbe sehr groß. Vor allem für Koch gibt es immer zu wenige Bewerber. So wollten wir versuchen ihn als Lehrling nach Österreich zu bringen. Das AMS Hallein unterstützte unsere Suche nach einem Lehrplatz und die Ausländer-Bewilligungskommission erteilte die Geneh- migung. Das rum. Ministerium und die Schulbehörde willigten auch ein. Zwei Patenfamilien im Tennengau geben ihm die familiäre Sicherheit. So kann Daniel als erstes rumänisches Waisenkind zu Beginn der Wintersaison eine Lehre in Österreich - im Hotel Moisl - beginnen.

Es verbleiben dann noch 5 Kinder im Casa Speranta. Die Kosten für das Haus und den Unterhalt der Kinder werden sich kaum verringern. Die Preise für den Lebensunterhalt steigen ständig und sind fast auf österr. Niveau. Alle Ausgaben müssen wir aus den Beiträgen begleichen, die von den Lammertaler Pateneltern gespendet werden. Das geht sich Monat für Monat sehr knapp aus.

Im Haus fallen aber immer wieder zusätzliche Kosten an. Derzeit haben wir Probleme mit dem Dach, seit dem Brand regnet es noch immer herein. Einen neuen Kühlschrank mussten wir kaufen und alle Kinder brauchten wieder Sportschuhe. Romica benötigt dringend eine Zahnspange und Daniel und Marian bekamen eine neue Brille. Letzte Woche kam die Rechnung für Stromnachzahlung: 2.600€.

Wenn wir aus dem Lammertal das nötige Geld nicht mehr aufbringen können, so müsste das Haus für die Kinder geschlossen werden.

Was passiert, wenn wir zusperren müssten?
Florin käme in ein anderes Waisenkinderprojekt, wo es sehr oft zu wenig zu essen gibt.
Marian und Romica kämen in ein Waisenhaus in ihrer Herkunftsregion.
Mihai käme zu seiner Mutter (sie ist sehr krank und wohnt in einer armseligen Lehmhütte).
Florentina käme in ein Behindertenheim unter Schwerstbehinderte.

Liebe .......bitte hilf uns, dieses Projekt in Rumänien noch ca. 4 Jahre fortzuführen, bis alle Kinder erwachsen sind. Ohne finanzielle Unterstützung müssten wir aufgeben.

Alle guten Wünsche, auch von den Kindern.
Marita und Team

PS: Gesucht werden ein Maurer und ein Zimmermann oder Tischler, die im April oder Mai eine Woche im Casa Speranta den Dachstuhl erneuern und ein Badezimmer anbauen wollen.

der nächste Beitrag ist unter 2008 zu finden













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